Mittwoch, 21. Februar 2018

Restefest 2018 - Nählust -

Das Restefest geht weiter.
Diesmal habe ich wieder in meine Schnipselkiste gegriffen und einen bahnbrechenden Vorrat verbraucht :-)) Aber seht selbst.


Entstanden ist das Täschchen  Nählust von Sulky.
Die ksosenfreie Anleitung könnt ihr euch hier herunterladen. 

Riesige Schnipsel haben bei der Nähmaschine Verwendung gefunden ....


... und noch größere Schnipsel bei dem Stoffstapel.
 

Wenn ich so weitermache vernähe ich noch in 1000 Jahren meine Reste und Schnipsel. Aber egal, schön sieht mein neues Täschchen doch aus?! Oder was meint ihr?

Und nun schicke ich mein Täschenchen mal zu meinem Restefest und den ersten Werken im Februar.

Sonntag, 18. Februar 2018

Spitzenträume

Spitzenträume
So heißt ein wunderschönes Kreuzstichheft von UB-Design.


Besonders angetan hat es mir in diesem Heft dieses wunderschöne Mustertuch.
 

Und meine Freundin Inge hatte die Idee, diese Kreuzstichspitzen in Klöppelspitze umzusetzen.
Na dann ran an die Arbeit. Garn -ägyptische Baumwolle 80/2-, Klöppel und Schere und es kann gewickelt werden.. Für die Nichtklöpplerinnen unter euch: ägyptische Baumwolle 80/2 ist schon ein recht feines Garn. Dünner als Nähgarn.


Zu Beginn des Klöppelns steht immer die unliebsamste Aufgabe: Klöppel wickeln.
 Da ich meinen Klöppelbaum nicht dabei hatte, musste die Stuhllehne für einen Teil der gewickelten Klöppel herhalten. 


Ich klöpple zunächst die zweite Spitze von unten. Inge hat diese als flandrische Spitze umgesetzt. Und so sieht die technische Zeichnung dazu aus.


Was es mit dieser technischen Zeichnung auf sich hat?
Hier kann genau der Verlauf der Paare nachverfolgt werden. Ohne diese Zeichnung ist eine solche Spitze nicht zu klöppeln. Die einzelnen Schläge haben verschiedene Farben und so kann sich die klöppelnde Frau die technische Zeichnung noch farbig auszeichnen, so dass sie weiß, wo sie welchen Schlag gemacht hat.
Und schon war der Anfang gemacht. Das war noch total easy.


Aber diese Spitze hat es echt in sich. Nach jeder gesteckten Nadel, muss ich auf die Zeichnung schauen, wie es weitergeht.
Im Normalfall nutze ich auf dem Klöppelbrief keine bunten Glaskopfstecknadeln. Da hier aber die Paare mal so und mal so laufen ist es für die Orientierung etwas einfacher. So stecke ich auf meiner Arbeit z.B. eine rote Glaskopfstecknadel und auch auf die technische Zeichnung. So finde ich dann die Paare leichter wieder, wenn ich sie dann wieder benötige!

 
Und das war dann das Ergebnis am Sonntag Mittag gegen 12.00 Uhr.


Das Herz habe ich noch geschafft. Und dann war unsere Zeit leider zu Ende.


Und ja, außer Stecknadeln gibt es auch schon ein bisschen Spitze zu sehen.


Bislang hängen hier 62 Paare, also 124 Stück. Das sind aber noch nicht alle. So ca. 15 Paare oder vielleicht sogar noch mehr fehlen wohl noch.
Ihr merkt schon, dass ist ein längerfristiges Projekt.

Samstag, 17. Februar 2018

Samstagsplausch {7.18}


Zunächst möchte ich mich bei euch für die zahlreichen Genesungswünsche bedanken. Leider haben mich die Kopfschmerzen noch bis Mitte der Woche belästigt. So konnte ich auch nicht an meinem Strickkurs teilnehmen :-((( Seit Montag bin ich wieder im Dienst und das war ziemlich anstrengend. Kaum, dass ich zu Hause war, musste ich mich erstmal hinlegen. Und dann ging es wieder besser.
Am Mittwoch war ich dann beim Nähen. Das war toll, denn es waren nur zwei von zehn Teilnehmerinnen da. Wir hatten sozusagen eine 1 zu 1-Betreuung.
Und gestern habe ich die Woche mit einem Besuch bei meinem Liblingsnähmaschinenhändler ausklingen lassen. Warum ich dort war? Das zeige ich euch die Tage mal.
Seit gestern ist meine Freundin Inge bei mir und wir starten nachher gleich in ein Klöppelwochenende.

Und riecht ihr die Hyazinthe?! Ein wunderbarer Duft durchzieht gerade meine Wohnung. Diese Hyazinthe brachte mir meine Freundin Manu in der vergangenen Woche. Danke dafür. Ich finde sie so wunderschön.

Jetzt aber kann ich mich noch ein bisschen zum Plaudern zu Andrea setzen.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Eine Stricknadeltasche für Rosemarie

Meine Klöppelfreundin Rosemarie hat Geburtstag. Und vor ihrem Geburtstag fragte sie mich: "Du Marion, nähst du mir eine Tasche für meine Stricknadeln?"
"Ja, Rosemarie, das kann ich machen. Aber so eine, wie meine Nadelbox nähe ich nicht noch einmal." Damit war sie einverstanden und somit hatte ich freie Hand.
Ich habe mich an eine Stricknadeltasche erinnert, die ich schon einmal genäht hatte. Vorlage dafür war seinerzeit eine Stifterolle, die Susan seinerzeit als Kursprojekt noch bei Patch it angeboten hatte.
So habe ich also in meinen Stoffstash geschaut und bin fündig geworden. Grau mit rot erschien mir für Rosemarie perfekt.


Verschlossen wird die Stricknadeltasche mit einem angenähten Magnetknopf. Der befindet sich auf der Höhe des roten Zierknopfes. Die Verschlusslasche dient gleichzeitig als Zubehörtäschen, denn innen hat sie einen Reißverschluss.


Wird die Tasche noch weiter aufgeklappt, gibt es noch ein zweites Zubehörtäschchen. Die Seile wollen ja auch untergebracht werden.



Und natürlich Fächer für Nadelspiele und Nadelspitzen.


Und wie ihr seht kann ganz rechts auch noch das Nadelmaß untergebracht werden.


Die Stricknadeltsche hat Rosemarie schon erreicht und sie gefällt ihr. 
Das freut mich natürlich ganz besonders.
Und so ganz nebenbei habe ich ein bisschen was von meinen Stoffvorräten verbraucht. Diese Stoffe hatte ich noch von einer Tasche, die ich vor sehr langer Zeit mal genäht habe, übrig.

Sonntag, 11. Februar 2018

FrühlingsjäckchenKAL 2018

Ein MMM-Klassiker geht in die nächste Runde.
Heute startet der Frühlingsjäckchen KAL 2018. Gastgeberinnen sind Sylvia und  Malou.
Ziel ist es am Ostersonntg im neuen Jäckchen zu flanieren.

Und so sieht der Zeitplan aus:
11.02. 2018 - Inspirationsquellen, in Frage kommende Anleitungen und Garne  18.02.2018  - Projektvorstellung: Wahl des Strickmusters und des Materials, Maschenprobe und Passformüberlegungen  04.03.2018  - Erster Zwischenstand - Stolz auf den Fortschritt, Schwierigkeiten und Lösungen  18.03.2018  - Zweiter Zwischenstand - Ermüdungserscheinungen, Passformmängel, die leidigen Ärmel und andere Ärgernisse  01.04.2018  - Finale: Große Modenschau der fertigen Jäckchen bei hoffentlich wunderbarem Frühlingswetter am Ostersonntag  06.05.2018 - Finale der Herzen: Für alle diejenigen, denen beim Anblick der vorigen Termine jetzt schon der Schweiß ausbricht. Keine wird mit einem halbfertigen Jäckchen zurückgelassen.

Als ich von dem Vorhaben las wusste ich sofort mit welchem Material ich mein Frühlingsjäckchen stricken will. Schon sehr lange liegen diese farbenfrohen Knäule "Elastico" von Lana  Grossa  bei mir.


 Was ich damit mal  machen wollte weiß  ich nicht mehr. 
Aber jetzt -:)
Vorlage habe ich keine. Aber ein Bild vor Augen. Vom Ärmel bis zur hinteren bzw. vorderen Mitte einmal rot und orange gestreift.   Je Farbe vier Reihen. Die andere Seite rot und pink gestreift. Wahrscheinlich jeweils acht rein. So habe ich sozusagen den  zweiten Temin - nämlich die Projektvorstellung - schon miterledigt und kann jetzt fleißig  stricken.

Samstag, 10. Februar 2018

Samstagsplausch {6.18}


So heute aber wieder pünktlich der Samstagsplausch. 
Nicht, dass ihr euch wieder Sorgen machen müsst.
Zu berichten habe ich allerdings nicht viel. Ich war für drei Tage -naja eher zweieinhalb Tage- im Krankenhaus zu einer Untersuchung.  Glücklicherweise sind die isher vorliegenden Befunde alle negativ, was ja dann positiv für mich ist. Allerdings kämpfe ich noch immer mit den angekündigten Nachwirkungen der Untersuchung: rasende Kopfschmerzen :-( So verbringe ich seit Mittwoch meine Zeit meist liegend oder halb sitzend auf der Couch.
Dafür hat mein Fuß große Fortschritte gemacht, worüber ich mich echt freue. Es hat sozusagen "zoooom" gemacht und er ist nicht mehr dick und es drückt von innen heraus auch nicht mehr. Ich hoffe, dass das so bleibt, denn dann kann ich mal wieder ein bisschen walken. 
Und was steht heute an? Gleich muss ich zur Physio und dann mal schauen. Eigentlich habe ich ja einen Strickkurs gebucht: RVO, denn das kriege ich für mich einfach nicht hin. Aber noch brummt der Schädel, so dass ich befürchten muss nicht hin zu können. Voll blöd.
Nun aber paludere ich noch kurz mit den anderen bei Andrea.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Mal wieder on Tour

Am vergangenen Wochenende waren die Cafehausquilterinnen mal wieder on Tour.
Unser jährliches Nähwochenende im Handarbeitshaus Gröbern stand an.
Nach der Fahrt mussten wir uns erst einmal stärken.


Die ersten Fachgespräche wurden geführt.


Und dann wurde aber gearbeitet.
Iris arbeitete an ihrem Blumenbaum. Den haben wir vor ca. zwei Jahren mal zusammen begonnen. Ich muss meinen auch unbedingt hervorholen.


Heike hatte ihren Blätterbaum dabei. 


Ich habe an meinen Silvesterscraps gearbeitet.


Ganz gemütlich hat es sich Ingrid gemacht und an ihrem LaPassion gestichelt.


Bei Gabi gab es die Nähfeen von Ursula Schertz.


Am Sonntag Morgen sah es in Gröbern dann so aus.




Aber es hörte glücklicherweise auf zu schneien und wir konnten sogar bei Sonnenschein nach Hause fahren. Aber vorher zeige ich euch die unter der Maschine geknuddelten Werke nochmal richtig.

Der Blumenbaum


Der Blätterbaum


 Die Nähfeen

 
Meine Silvesterscraps


Und schwupps war das Wochenende vorbei.
Und nun heißt es wieder warten bis zum nächsten Jahr.

Sonntag, 4. Februar 2018

Samstagsplausch {05.18} am Sonntag


Hallo ihr da.
Meine Menschin ist ganz gerührt. Einige von euch haben angefragt, ob es ihr gut geht, weil sie gestern keinen Samstagsplausch geschrieben hat. Ja es geht ihr gut und mir auch. Wir waren über das Wochenende weg und die WLAN-Verbindung war total grottig.
Jetzt wollt ihr wissen wo wir waren. Die Cafehausquilterinnen waren on Tour und haben sich im Gästehaus des Handarbeitshauses in Gröbern zum Nähen getroffen. Ich habe mich ganz hoch oben auf Gabi's Lampe gesezt, damit ich die Weibsen auch im Blick habe und die auch nähen und nicht nur quatschen. Und die haben genäht, was das Zeug hält. Meine Menschin muss noch ihre Bilder sichten. Aber unter der Woche gibt es ganz bestimmt hier was darüber zu lesen.

Und nun schnell rüber zu Andrea. Unseren Tee müsse wir eute aber ganz bestimmt allein trinken.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Restefest 2018 - Die ersten Werke

Endlich ist es soweit.
Wir dürfen die ersten fertigen Werke aus euren Resten bewundern. Am Ende des Posts sage ich euch dann, wie ich mir das dann für das restliche Jahr vorstelle.

Im Vorfeld zum Restefest bin ich durch das WWW gesurft und so natürlich auf die eine oder andere Idee gestoßen. Schnipsel eignen sich hervorragend für das Nähen auf Papier.
Und so habe ich doch eine nette Vorlage gefunden. Also ran an die Schnipselkiste.
Ein bisschen Vorsortieren nach Farben war erforderlich.


Und nun konnte ich nähen. Ich habe sogar daran gedacht die Stichlänge auf 1,8 runter zu stellen. Ich mache das gerne, weil ich finde, dass sich dann später das Papier leichter rausreißen lässt.
Papiernähen aber bedeutet auch immer wieder knicken und schneiden. Wie macht ihr das eigentlich?

Hier meine Methode.
Zum Umknicken benutze ich eine Postkarte.


Die Postkarte schiebe ich auf die Knicklinie. Hier zwischen 6 und 7.
Und dann kann ich prima gerade knicken.


Und dann den überflüssigen Stoff abschneiden. Dazu nutze ich die "Add a quarter"-Lineale.
Die gibt es in verschiedenen Längen und Breiten.


Falls ihr diese Lineale noch nicht kennt, hier mal einen Blick auf das Tolle an den Linealen. Die haben eine "Verdickung" Und die ist genau ein Viertel Inch. Dadurch, dass die "Verdickung da ist, kann das Lineal prima an die umgeknickte Stelle schieben und schneiden.



Auf der anderen Seite ist das Lineal ganz dünn. Diese dünne Seite kann auch zum Vorknicken genutzt werden. Ich aber nutze da lieber die Postkarte. Warum auch immer.

Und nach vielem nähen, knicken, bügeln, nähen ...... gab es dann endlich diese fünf Blöcke.


Und zusammengenäht sieht das dann so aus.
Für das rote Binding hatte ich noch einen etwas größeren Rest, aber der war nur 25cm breit. Und ich brauchte vier Streifen. So habe ich das Binding nur 6cm geschnitten. So war auch dieser Stoff alle. Perfekt! So soll es beim Restefest sein :-)


Die Idee für diesen kleinen Quilt stammt von hier.
Und hier könnt ihr euch die Vorlagen für die Garnspulen runterladen. Für die grüne und die gelbe Spule gibt es keine Vorlage. Die habe ich mir einfach in die vorhandenen Vorlagen eingezeichnet.

Und es gibt auch noch einen kleineren Block. Der ist nur 4,5".
Aus dem habe ich dann noch einen Untersetzer für's Nähzimmer genäht.


Und nun seid ihr dran. Zeigt eure ersten Werke des Restefestes 2018.
Wie stelle ich mir das vor?
Ihr könnt ab jetzt soviel Projeekte verlinken wie ihr wollt. Ihr solltet das dann im "Namen" das deutlich machen, wie z.B. "Kunzfrau - Garnrollenquilt".  Ich hoffe, ihr versteht wie ich das meine.
Die Linkparty bleibt bis Ende Februar geöffnet. So könnt ihr nun also viele Reste vernähen und uns an euren Projekte teilhaben lassen.

Zur Paper Piecing Linkparty darf mein Wandbehang auch :-)